Edelman Trust-Barometer 2006

Posted on January 26, 2006
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Edelman:

Entscheidungsträger rund um den Globus bedienen sich vorzugsweise persönlich bekannter Informationsquellen, wie das diesjährige Edelman Trust-Barometer zeigt. Diese siebte Befragung von 1.950 Meinungsführern wird beim Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt. Neben einem gestiegenen Misstrauen der Befragten aus Europa (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien), Amerika (USA, Kanada, Brasilien) und Asien (China, Japan, Korea) in die großen Institutionen (Regierung, Wirtschaft und Medien) kommt die Studie zu weiteren, teilweise überraschenden Ergebnissen:

Die da wären?
- Ärzte + Wissenschaftler sind besonders vertrauenswürdig
- Nur 20% vertrauen den Aussagen des CEOs oder CFOs
- knapp 70% der befragten deutschen Manager vertrauen deutschen Unternehmen, jedoch japanische Manager zu 90% ihren Unternehmen!
- Als primäre Infoquelle wurden die Tageszeitungen mit knapp 30% genannt, mit 21% TV und knapp dahinter das Internet bereits!

zentrale Botschaft:

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Informationsbeschaffung von Stakeholdern verändert hat. 73 Prozent der in Deutschland befragten Meinungsführer sehen „Menschen wie Du und ich“ als vertrauenswürdigste Informationsquelle an, aber auch Mitarbeiter gewinnen an Bedeutung. Werbung und Unternehmenssprechern wird in Deutschland kaum Vertrauen geschenkt. Meinungsbildner sichern ihre Informationen durch verschiedene Quellen ab, bevor sie Entscheidungen treffen, und zeigen eine hohe Bereitschaft, enttäuschtes Vertrauen zu ahnden – durch Mund-Propaganda, Produkt-Boykott oder Kapitalflucht. „Unternehmensbotschaften zu kontrollieren, ist Schnee von gestern. Heute geht es eher um Dialog und Partizipation. Um der gewachsenen Kommunikationsmacht ihrer Stakeholder angemessen zu begegnen, müssen Unternehmen zukünftig lokal, one-to-one und über verschiedene Kanäle agieren. Das Internet, insbesondere Blogging, gewinnt auch hierzulande zunehmend an Bedeutung“, so Cornelia Kunze [GF Edelman Deutschland].

Die Rheinische Merkur über Weblogs: Die öffentliche Kundenmeinung

Posted on January 20, 2006
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Rheinische Merkur: Online-Tagebücher revolutionieren die Unternehmenskommunikation. Plötzlich wird bekannt, was Kunden und Mitarbeiter wirklich denken…

Und eine Botschaft, die ich nur unterstreichen kann:

Mit dem vollständigen Besitz der Marke, dem Brandownership, ist es vorbei in Zeiten des Internets, sagt Rappold [Inhaber der österreichischen Agentur Knallgrau]. Meine Marke ist vielmehr in den Händen meiner Kunden, und ich muss mich positiv fragen, wie ich damit umgehe. Um die Kommunikationshoheit nicht ganz abzugeben, lautet Knallgraus Empfehlung: sich auf eine Ebene mit den Kunden begeben, sich auf Augenhöhe mit ihnen unterhalten. Mit klassischen Presseaussendungen werde man immer weniger Menschen erreichen… Der Blog dagegen bedeutet Kommunikation, er demonstriere, dass hinter der Marke und dem Unternehmen Menschen stehen, die im besten Fall auch eine gewisse Leidenschaft für ihr Tun an den Tag legen. Ich bin der Überzeugung, so Rappold, in zwei Jahren gibt es kein Dax-30-Unternehmen mehr, das keine Blogging- Strategie hat.

Dieter Rapold nennt das Beispiel Microsoft, die intensiv auf das Thema Blogging setzen:

Trotz der Gratwanderungen setzen US-Unternehmen, so schätzt Rappold, bereits weit mehr auf die neue Social Software. Selbst Unternehmen mit wenigen Fans wie der US-Software-Riese Microsoft machten, so Rappold, gute Erfahrungen mit ihren fast 1000 Blogs, in denen ihre Produktmanager über aktuelle Softwareentwicklungen talken. Die jeweiligen Experten berichten dort über die Entwicklung von Excel, dem Internet Explorer oder anderen Softwareprodukten und bekommen in der Regel rund 80 Kommentare von interessierten Beobachtern. Würde Microsoft sich ein solches Feedback per Fokusgruppe holen, müssten sie dafür bezahlen, so Rappold. Die Investition, die von vielen deutschen Unternehmen gescheut wird, lohne sich. In Österreich, so sagt der Wiener Unternehmer, habe seine Agentur einen leichteren Stand als die Kollegen in Deutschland.

Und Blogs können aufgrund ihrer Simplizität auch intern statt kompex bedienbaren Knowledge Management Systemen eingesetzt werden:

Klassische Unternehmens-Wissensmanagement-Systeme erklärten Mayfield und Euan Semple von der britischen BBC, wo ebenfalls intensiv mit Wikipedia-Seiten, einer Art kooperativer Enzyklopädie, und mit Blogs gearbeitet wird. Wir hatten vorher Webmaster, welche die kompliziertesten Organisations- und Team-Plattformen aufgesetzt haben, so Semple. Seit wir Blogs nutzen, brauchen wir die fast gar nicht mehr. In klassischen Intranets, so bestätigt auch Rappold, gab es einen Webmaster, der publizierte, was ihm geliefert wurde. Mit einer Blog-Lösung können dagegen alle Mitarbeiter gleichberechtigter, schneller miteinander kommunizieren.

Wer komplexe Systeme kennt, weiß sehr genau, dass die Akzeptanz seitens der Anwender in den Keller geht. Denn die Mitarbeiter haben wenig Zeit, sich mit einem System auseinaderzusetzen und auch von vornherein eine gewisse Anti-Haltung gegenüber Neuen, aufgrund ihrer IT Erfahrungen aus der Vergangenheit. Blogs überraschen da ungemein positiv “wie, das ist schon alles, so einfach geht das. Das kannte ich bisher nur andersherum!”.

FAZ über Weblogs und Medien

Posted on January 20, 2006
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die FAZ fasst die Ergebnisse der Medienmittwoch Veranstaltung vom Januar 06 zusammen. Dort ging es um das Thema Weblogs und Medien.

Der Aufschwung der Blogs könnte sogar zu einer Gefahr für die klassischen Medien werden, da dieser Mikrojournalismus einen Teil der Aufmerksamkeit der Nutzer abziehe, ohne aber selbst daraus Kapital schlagen zu können. “Es wird keinen wirtschaftlichen Gewinner geben, aber einen Verlierer – die klassischen Medien”, sagte Don Alphonso, ein Blogger der ersten Stunde, während einer Diskussionsveranstaltung in Frankfurt. Wenn die etwa 200.000 Blogger in Deutschland nur jeweils etwa zehn Leser hätten, gingen den klassischen Medien viel Aufmerksamkeit verloren.

Die Verlage schlafen nicht, sie versuchen sich langsam an Blogkonzepte heranzutasten, so auch Burda:

Viele Verlage wollen daher mit eigenen Blogs einen Teil dieser verlorengegangenen Aufmerksamkeit zurückholen, suchen aber noch nach dem richtigen Konzept. “Burda setzt auf redaktionsnahe Blogs”, sagte Burda-Manager Marcel Reichart in Frankfurt.

Doch insgesamt ist das Umfeld der Blogs für Unternehmen recht schwierig:

Blogs werden die Öffentlichkeitsarbeit der Unternehmen beeinflussen. “Was in der Blogosphäre über ein Unternehmen geschrieben wird, ist kaum zu steuern”, sagte Reichart. Die Kommunikationsverantwortlichen müßten sich dem Problem stellen. “Den Unternehmen gleitet die Kontrolle über ihre PR aus der Hand”, meinte auch Stefan Keuchel von Google

Wer meint, daß dies schwierig sei, scheitert an seiner eigenen Risikoaversion und dem mangelnden Mut, sich der Blogosphäre über eigene Weblogs auf gleicher Augenhöhe zu stellen, um das Gespräch anzubieten.

Ein Blog ohne Webseite?

Posted on January 17, 2006
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Zugegeben, ein ungewöhnlicher Gedanke, daß man keine Firmenwebseite betreibt, sondern im Internet nur über ein Weblog vertreten ist. Gibt es nicht? Bekanntestes Beispiel ist sicherlich Bernd Röthlingshöfer, Autor einiger Wirtschaftsbücher, Marketingspezialist und … Blogger :-)

Bernd beschäftigt sich in einem Beitrag auf seinem Blog mit diesem Thema:

Viele Websitebetreiber stellen sich wohl derzeit die Frage: Brauche ich eigentlich ein Weblog? Wir haben doch eine wunderbare Website. Für mich ist das völlig anders. Ich bin als Blogger gestartet und habe mich lange gefragt: Brauche ich eigentlich eine “normale” Website?

Was das Ende vom Lied ist? Weiterlesen >>

wenige Geschäftsreisen US-Blogger

Posted on January 17, 2006
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die Bloggroßmacht USA wartet mit über 8 Mio Bloggern auf. Allerdings, es sind darunter kaum Travleblogs von Geschäftsreisenden zu finden. Die NY Times dazu im Artikel On Business, and Blogging on the Road:

“When your boss is reading your blog, you say to yourself, ‘Well, maybe I shouldn’t write about staying at the Ritz-Carlton,’ ” she said. Perhaps Ms. Gradwohl’s experience helps explain why more business travelers don’t blog. An Internet search for full-time business travelers who write Web logs produces astonishingly low numbers, considering the eight million Americans whom the Pew Internet and American Life Project say publish a blog.

Diese Einstellung mag nicht überraschend klingen. Denn, einerseits schielt der Chef mit Sicherheit auf das Blog (“hat der nix besseres zu tun, der soll schaffen…”). Andererseits handelt es sich schlichtweg um ein Zeitproblem:

Why haven’t business travelers embraced blogging yet? “It’s probably a time issue,” said Patrick Gray, whose blog (www.patandmeg.com) chronicles the almost nonstop travels of a management consultant. “The easy part is getting the blog set up and working on the templates. The hard part is finding the time to write for it.”

Ein dritter Aspekt, der nebst Zeit und Chefmonitoring hinzukommt, ist die Konkurrenz:

Even a mention that you are in a particular city may sometimes be enough information for a competitor to surmise what is going on,” he said. As an example, “I have been especially circumspect in blogging about my recent job hunt,” he said. “Some things are simply better to keep private, and these things often go hand-in-hand with business travel.”

Sicherlich kommt ein weiterer Faktor hinzu, nämlich die Verbindung ins Netz. Das wird von Land zu Land und Region zu Region unterschiedlich sein. In Deutschland hält UMTS im Geschäftsverkehr langsam aber sicher Einzug. Ein ideale Technik, gerade wenn man mit dem Auto viel unterwegs ist und eine Rast macht (Flieger und Bahn wiederum etwas anderes).

Aber, wo liegt der Nutzen? Oder sind die o.g. Nachteile gar keine?
Zeit: Ruhephasen, in denen man nicht direkt am Kunden ist, sind immer vorhanden. Was macht man also abends im Hotel? Bloggen zB. Da kann sich auch der Chef nicht beschweren. Es sei denn, der Betriebsrat dreht der Firma daraus einen Strick, da der Mitarbeiter laut deutschen Regelungen nicht länger als 22:00 Uhr arbeiten darf (solange keine Schicht, etc…).

Konkurrenz + Chefmonitoring: Muss es denn immer ein offenes Blog sein? Muss jeder Artikel für jeden lesbar sein? Man kann mit heutigen Blogtechniken ohne Probleme bestimmte Artikel nur bestimmten Lesergruppen zur Verfügung stellen (Expression Engine bietet hierzu eine prima Gruppenverwaltung an, um Leserrechte genau zu steuern). Muss der Chef immer mitlesen? Mehr Geschäftliches wird dem Chef zur Verfügung gestellt, mehr Privates wird dem Chef vorenthalten, dafür können die Familie und Freunde mitlesen. Es sind alle möglichen Kombintaionen denkbar, verschiedene Eigeninteressen und Fremdinteressen unter einen Hut zu bringen. Niemand schreibt vor, daß alle Blogartikel für jedermann zugänglich sein müssen. Nebst diesem Blog-Kontakt on the road gegenüber dem Chef und der Familie ist natürlich das Geschäftliche ebenso im Vordergrund zu sehen, der eigentliche Kern. Es ist nicht undenkbar, daß aus dem Travelblog des Mitarbeiters neue Businesskontakte mit Lesern vor Ort ausgebaut werden (“Kommen sie doch bei uns vorbei, ich sehe sie sind bald bei uns in der Region…”).

Travelbloggen? Das Blog als virtuelle Networkingmedium mit dem Funkenüberschlag ins Reale, da – ein Ausspruch eines Freundes – das echte Bier stets besser schmeckt. People is Business!

via Gastgewerbe Gedankensplitter

Umfrage-Ergebnisse: “Wie ich blogge?!” (deutsche Blogstudie)

Posted on January 15, 2006
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Schmidt, Jan / Martin Wilbers (2006): Wie ich blogge?! Erste Ergebnisse der Weblogbefragung 2005. Berichte der Forschungsstelle “Neue Kommunikationsmedien”, Nr. 06-01. Bamberg. Online verfügbar: http://www.fonk-bamberg.de/pdf/fonkbericht0601.pdf.

Siehe mehr dazu auf dem Bamblog, dort findet sich eine prima Zusammenfassung der Ergebnisse:

Die Mehrzahl der Autoren verwendet ihr Weblog als ein Instrument des persönlichen “Networking” – wobei wir dieses “Networking” keinesfalls auf Geschäftskontakte o.ä. reduzieren möchten, sondern es allgemeiner verstehen: Als Praxis, Beziehungen zu anderen Personen (ob Freunde, Bekannte, Kollegen oder auch persönlich bislang unbekannte Menschen, die ähnliche Interessen teilen) aufzubauen und zu pflegen. Wichtig: Das heißt natürlich nicht, dass Blogger dies selber auch so sehen (müssten); wir haben sehr viele unterschiedliche Selbstverständnisse und Meinungen zum eigenen Blog und zur Rolle von Weblogs im allgemeinen in der Umfrage finden können. Aber wenn wir als Sozialforscher von all diesen individuellen Äußerungen abstrahieren und versuchen, das Gemeinsame hinter den unterschiedlichen Praktiken und Erwartungen zu finden, kommen wir zu der Schlußfolgerung, dass Weblogs eben mehr sind als “nur Online-Tagebücher”, “nur quasi-Journalismus”, “nur PR-Instrument”.

Und auf Gastgewerbe Gedankensplitter hat sich G. Schoolmann Gedanken um die Rücklaufquote gemacht, die in der o.g. Studie auch hinsichtlich der zeitlichen Eingänge transparent offengelegt wird und schlussfolgert daraus:

Aber anhand der veröffentlichten Zahlen lassen sich nunmehr quantitative Prognosen erstellen über zu erwartende Wirkungszeiträume von Verkaufsförderungsaktionen und anderen Aktionen, die auf eine Reaktion von Internetnutzern abzielen.

Z.B. sollte man im Gastgewerbe, wenn man kurzfristig Kapazitäten füllen möchte, spätestens zwei Tage vorab E-Mails einsetzen. Dreiviertel der Buchungen kommen innerhalb von zwei Tagen. Setzt man hingegen auf Öffentlichkeitsarbeit und auf Ankündigungen von Aktionen auf der eigenen Website, sollte man wenigstens zwei Wochen vor dem Aktionszeitraum (in dem z.B. günstige Zimmerpreise gelten) loslegen.

erster Podcast Kongress in Deutschland

Posted on January 15, 2006
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so schnell kanns gehen: Vorletztes Jahr 2004 war Podcasting ein völlig unbekannter Begriff, 2005 die weltweite Explosion und 2006 ist das Thema auch in D so heiss, daß man schon der ersten Podcasting-Kongress veranstaltet:

Am 7. April 2006 wird es in München im Königssaal der Bayerischen Staatsoper zum ersten Deutschen Podcast Kongress der Geschichte kommen. Veranstalter ist der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., der die Themenbereiche “Corporate Podcasting”, “Technologiegestützte Wissensvermittlung, informelles Lernen und Podcasting” sowie “Private Podcasting” anschneiden will. “Die von Marktforschern testierten Marktpotenziale und die unglaubliche Nachfrage nach dem Thema Podcast wollten wir durch einen eigenen Kongress entsprechend würdigen”, so Harald A. Summa, Geschäftsführer des eco-Verbandes, in einer Aussendung gegenüber pressetext.
Als Mitorganisator wude die Beck et al. Services GmbH ins Boot geholt. “Podcasts sind aus unserer Sicht ein wichtiges Medium der Zukunft, wenn es um informelles Lernen geht”, so Siegfried Lautenbacher, Geschäftsführer der Beck at al. Services GmbH. Bereits jetzt haben zahlreiche Prominente der Podcast-Szene ihr Kommen zugesagt. Alex Wunschel (“Tellerrand” und “pimp my brain”) sowie Arne Trautmann (“Law-Blog”) werden am Kongress teilnehmen.

Ok, ob Arne nun der Promi der Podcasting-Szene sein mag, lassen wir dahingestellt sein, PR ist eben PR, das nur am Rande :-)

Aber ist es nicht faszinierend, vergleicht man es mit dem “viel” älteren Thema Blogging, das ebenso fast zeitgleich neben der Podcasting-Welle nur mit einem Jahr Vorsprung den Internetglobus erobert hat, den Unternehmen aber viel mehr Akzeptanzprobleme bereitet? Kein Wunder: Podcasting ist momentan noch One-Way, Blogging ist idR nicht nur bilateral, sondern durch die Vernetzungseffekte viel kommunikativer als Podcasting auch nur annähernd sein kann bzw. sein soll, betrachtet man es mit den Augen des Unternehmens. Beim Podcasting sattelt das Unternehmen ebenso auf ein sehr junges Thema, das viele junge Menschen begeistert. Zwar viel weniger als beim Blogging, doch beim Podcast kann keiner reinreden. Noch nicht, es tut sich aber einiges auf dem technischen Sektor: Spezielle Suchmaschinen, die Podcasts textlich durchsuchen können (zB Podzinger als jüngster Vertreter), dazu Angebote, die es ermöglichen, Podcasts als Leser zu kommentieren, ja, sprachlich zu kommentieren.

Ob dann die Unternehmen sich selbst in Deutschland tatsächlich noch so zu begeistern wissen, wie sie es bisher tun? Von Null auf Hundert in 1 Jahr, während Blogs noch ca. bei Tempo 10 angekommen sind? Bleibt das so? Dreht es sich? Ich denke eher, daß Blogs aufholen werden, denn das Thema Podcasting ist nur ein Teilbereich des Ganzen.

via PR Portal

The Journal News über die IBM Blogs

Posted on January 9, 2006
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im Artikel Big Blue bit by the blogging bug berichtet The Journal News über die Erfahrungen von IBM mit dem Thema Blogging.

Irving Wladawsky-Berger, IBM’s vice president of technical strategy and innovation and the company’s highest-ranking blogger, said Big Blue is encouraging employees to bone up on blogging for the same reason it asked them to get savvy about Web commerce in the 1990s. “We absolutely recognize that blogging, just like the Internet, World Wide Web, Linux and open source, is a major initiative in the marketplace that we should be part of. This best way to be part of it is not to observe it passively but to do it actively,” Wladawsky-Berger said.

IBM unterteilt dabei seine Blogbemühungen in drei Teilbereiche:
1. Themenbezogene Blogs = The company is hosting blogs on topics important to its business, such as video games and health care. … (Creating a theme blog is smart because customers are more likely to enjoy reading about a topic important to them than an overt sales pitch, said marketing strategist Steve Rubel, a senior vice president at CooperKatz & Co. in New York and author of the Micro Persuasion blog.)
2. Interne Blogs = IBM is encouraging employees to create blogs for internal consumption on the company intranet.
3. Mitarbeiter Blogs im Internet= Employees who do blog on the Internet have IBM’s blessing — providing they follow some practical guidelines.

Und stellt klare Regeln auf: The rules include identifying yourself as an IBMer if you talk business, not revealing company secrets and stating clearly that your opinions are your own., was nicht ungeschickt ist, um möglichen Schaden zu minimieren.

Wie viele IBMler bloggen mittlerweile und gibt es erfolgreiche Beispiele?

So far, 16,416 people have registered and 2,291 have created active blogs.
Among the most popular bloggers is an IBMer from Japan who likes to discuss idiomatic phrases in English and a researcher in California who is running a pet contest, Barger said.

Und es scheint gut aufgenommen zu werden, was die interne Zusammenarbeit angeht:

“When we started out in May and told people to experiment, there were a lot more personal things in the blogs. As it has grown and evolved, people are using it as a collaboration tool,” Barger said.

Und wie geht man mit möglicher Kritik um?

What about criticizing IBM? That’s OK, too, Barger said. He said the proof came just two weeks after the initiative started when an employee blasted the company’s falling stock price and recent layoffs in her blog. The post received 1,200 views by noon. Instead of chastising the employee, Barger posted a comment on her blog that thanked her for her candor, acknowledged some of her points and challenged her logic where he felt it was flawed. “This is a new medium with new rules. A lot of folks aren’t used to the idea of candor being OK,” Barger said. “Now, we’re saying it’s OK to share your opinions.” The employee gets heard, and the company also learns what people are thinking. “We can’t be in every happy hour. We can’t be in every car pool. This was an opportunity to communicate with employees on their turf,” Barger said.

Wieviele Corporate Blogger gibt es weltweit?
David Sifry, Inhaber der bekannten Blogsuchmaschine Technorati.com äussert sich dazu:

Sifry said the ranks of corporate bloggers are growing. A year ago, there were about 7,400, a number that doubled to 15,000 six months ago in the most recent survey. “We’re still very much in the early stages of how corporations are learning to use blogs,” said Sifry, who said the most important thing blogs do is give a human face to the corporate facade.

via BL Ochman

Perfekte Webung für ein Blog

Posted on January 6, 2006
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ah.man erstelle ein Videopodcasting Tutorial, selbstverständlich ein Video:
Frenchmaid.com
(alternativ über YouTube.com)

FrenchMaidTV.com und deren Blog dürften sich in nächster Zeit wohl kaum über mangelnde Besucherzahlen beklagen.

via Agenturblog

Die Anatomie eines bloggenden Mitarbeiters und praktische Erfahrungen von Corporate Blogging am Marqui Beispiel

Posted on January 6, 2006
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eine leicht stereotypische Skizzierung, die aber dennoch ein überschaubares Anforderungsprofil zeichnet, woran man sich zumindestens grob orientieren kann:
Anatomie eines Mitarbeiterbloggers

Mehr dazu auf destinationCRM.com:

Companies can use blogging to indirectly fine-tune their marketing messages through social interactions. With other customer communication avenues, companies may be using the wrong language or addressing the wrong audience, but blogging enables faster feedback and a more strategic understanding of where the market is heading. From a competitive standpoint, blogging demonstrates to customers that a company cares about its products and customers. Many companies also look to blogs for internal communication, whether it’s from the CEO, the HR department, or as a discussion tool among employees. They are using them for customer and peer support as well, keeping customers up to speed on products and road maps. Internal communication about accounting and tax guidelines or team blogs is also popular.

und zu den praktischen Erfahrungen des CMS-Anbieters Marqui:

Marqui started blogging in December 2004. As part of its PayBloggers program it set up three-month contracts with 20 bloggers in the United States and Canada to blog about the company, its products, and/or the market.

“That whole program took on a life of its own,” King says. Bloggers were paid $800 per month, plus $50 per qualified lead accepted by Marqui, up to four leads per month. To prevent ethical conflicts, bloggers were allowed to write whatever they wanted about the company, but were also required to disclose that Marqui compensates them. Plus, they were required to mention Marqui and link to its site four times a month. At the end of their terms they were invited to continue their role–most signed up for another two months.

As a result, Marqui saw more than 400,000 Google entries. In an age where everyone wants to know the return on an investment, the most measurable result was getting Marqui’s message out and getting feedback on products. The entries resulted in a 43 percent growth in customer wins quarter over quarter, and the start of 12 new partnerships. “Blogs have to provide added value beyond what is provided on a company’s Web site or press release,” King says.

Marqui hat mittlerweile das Programm der bezahlten Blogger aufgegeben – das Anfang 2005 gestartet hatte und für drei Monate zeitlich begrenzt war – und ist dazu übergegangen, ein eigenes Blog zu führen. Nicht, weil es schlecht verlaufen ist, sondern die Ziele mehr als erreicht wurden und damit auch das dann bekannte Marqui-Blog die Rolle inhouse übernehmen konnte. Mehr zu Marqui auf Röll, Sooz.com, Boston.com und bei Marqui einige Erfahrungen mit diesem Programm.

via Micro Persuasion

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